Drucker für Rezeptdruck

Wer ohrenschonend und flexibel am Medistararbeitsplatz drucken möchte oder schlichtweg kein Vermögen für Druckhardware aus den 80ern ausgeben möchte kommt um einen Laserdrucker nicht herum. In einem großen Hausarztforum haben wir mal Erfahrungsberichte bezüglich verwendeter und somit auch funktionierender Drucker für den Rezeptdruck gesammelt. 

Folgend die Ergebnisse (bei neueren Erkenntnissen werden diese natürlich aktualisiert – Angaben ohne Gewähr!):

Drucker Rezeptdruck Einzug A6 quer Rezeptdruck Einzug A6 hoch
Brother HL-2250DN + +
Brother HL-2310DN   +
Brother HL-L5100DN   +
Brother HL-5270DN + +
Brother HL-5350DN   +
Brother HL-5750DN   +
Brother HL-5380DN   +
Brother MFC L2710DN   +
Brother MFC L5700DN   +
Canon LBP-2900   +
HP Laserjet 1200 + +
OKI B4600 +  +
Kyocera P2135DN   +
Kyocera P2235DN   +
Kyocera P3145DN   +
Samsung MFC 2675FN    

11 Kommentare

  1. Wir haben alles auf gebrauchte HP 3015 mit einem Zusatzfach umgestellt. Fach 1 A6 rosa, Fach 2 A6 blau, Fach 3 A5 rosa, Fach 4 weisses Druckerpapier. Man muss den Drucker dann 4X installieren mit den verschiedenen Voreinstellungen und wenn das von einem Arbeitsplatz läuft, per Windows Druckerverwaltung auf die anderen Plätze migrieren.
    Kommentar: Dieses Forum hätte ich schon vor Jahren finden sollen, das hätte mir viele Nächte erspart. Danke!

  2. Moin, eine interessante Seite.
    Bei den Druckern sehe ich keinen einzigen Epson Eco-Tank-Drucker.
    Privat nutze ich zB. den ET-16500, sowie einen ET-L3150 unterwegs im Wohnmobil.
    Haben Sie sich das Eco-Tank-System einmal angesehen?
    Kostengünstiger geht es nicht.
    Herzl. Grüße und danke für Ihre Seite.

  3. Funktionieren diese Drucker (speziell der HL3210D) auch für die Blankoformulare?

    Danke schon mal für die Antwort

    1. Ich hatte diesen Drucker eine längere Zeit im Sprechzimmer stehen – ein Blankoformulardruck war damit möglich. Das sollte aber mit nahezu jedem Laserdrucker mit aktuellem Treiber(!) funktionieren.

      1. Danke für die Antwort. Habe leider nen Zahlendreher drin. Ich meinte den HL-L2310D.
        Da bekamen wir heute morgen die Aussage von Medistar, daß dieser Drucker nicht funktioniert da es dafür keinen PCL-Treiber gibt

        1. ok – der 2310 kann tatsächlich zwar Rezeptbedruckung, wirft aber leere Blätter bei Blankodruck aus. M.E. gibt es doch aber immer auch ein PDF-Formular als dritte Wahl. Das geht natürlich mit jedem Drucker.

  4. Guten Tag,

    schade das es nicht solche Informationen direkt von CGM gibt. Wir ärgern uns ständig mit dem Support herum, die einfach kein stabiles System hinbekommen bei uns, trotz neuer Hardware etc.

    Das Druckersystem erscheint mir aus den 90er zu sein. Total kompliziert und undurchsichtig.

    Bin wirklich schon lange mit IT beschäftigt, aber selbst mit größter Mühe verstehe ich nicht wie was ineinander greift beim Drucken.

    Wie nutzen seit langem Oki Nadler und das ging ewig gut, bis angeblich ein Windows Update Probleme bereitet. Lösung von Cgm/ Gothard; Updates deaktivieren!!?

    Kann mir vielleicht jemand erklären was zB die Voreinstellung INST bei den Drucker-Einstellungen bedeutet? Man kann hier ja auch die in Medistar importierten Drucker direkt anwählen, mit dem Ergebnis das nichts mehr passt.

    Muss man wirklich für jedes Formular einen Drucker erneut installieren in Windows? Selbst wenn, wo stelle ich denn die genauen Parameter für die Formulare ein? In den Windows-Drucker-Eigenschaften finde ich nichts hilfreiches. In Medistar kann man zwar die einzelnen Textblöcke positionieren, aber die Fontgrösse zB nicht.

    Auch versteh ich das System der Aufteilung nicht, also welcher installieren Drucker in Medistar für welche Task/ Arbeitsplätze funktioniert.

    Ich wäre sooooooo dankbar wenn mich jemand ins Bild setzen würde.

    Danke für den Input der hier hervorragend gegeben wird.

    FG
    Thomas Scheelen

    1. Die Druckereinstellungen sind tatsächlich alles andere als durchsichtig.
      Ich versuche das mal kur so zu erläutern, wie ich das auch verstanden habe.

      1. Drucken über die INST-Einstellung
      Dies betrifft ausschließlich die klassische Formular-Be-druckung (also z.B. Kassenrezept, gelbes Überweisungsformular, etc.) und taucht somit auch nur bei diesen Formularvorlagen auf (wählen Sie z.B. bei der ÜW die Vorlage „Muster 6/E (Blanko)“ wird diese Auswahl nicht erscheinen. Die „INST-Einstellungen“ beziehen sich auf die Einstellungen, die Sie unter IDFM vorgenommen haben. Unter IDFM können Sie einen lokalen Drucker (Windows-Drucker oder Nadler) auswählen und diesem dann die speziellen Druckränder/-einzüge zuweisen – das gilt dann nur für diesen Arbeitsplatz.
      Drucken Sie nach der ersten Auswahl einfach mal ein Rezept auf dem so eingestellten INST-Drucker aus und messen dann den Versatz vertikal und horizontal in Millimeter (z.B. kann man hier gut die vertikale und horizontale Entfernung des Nec-Aut-Idem-Kreuzes vom gewünschten Kästchen ausmessen) – diese beiden Werte ziehen Sie dann von „Einzuglänge“ (oben), bzw. „Linker Rand“ (links) ab oder schlagen es drauf. Dann wieder ausdrucken und kontrollieren. So bekommt man die Einstellungen eigentlich immer rasch geregelt!
      Wichtig: das wirkt sich nur auf den lokalen Arbeitsplatz aus. Pfuschen Sie dagegen im Formularvordruck selbst bei den Einstellungen herum (Muster 6 – Zahnrad – Druckteil – Vordruck Muster 6) und verstellen hier Einzug oder Versatz wirkt sich das auf ALLE ARBEITSPLÄTZE AUS – NICHT GUT!

      2. Drucken über die Windows-Druckervoreinstellungen
      Machen Sie sich zunächst mal einen Plan, welche verschiedenen Druckaufträge Sie in Ihrer Praxis verarbeiten müssen/möchten. Diese einzelnen Druckaufträge haben in den Windowsdrucker-Einstellungen (IWPD, untere nummerierte Liste von 1-10) dann feste Drucker zugewiesen.
      Bei uns sieht das an jedem(!) Rechner so aus (IWPD, untere Liste):
      1 Rezepte und Ueberweisungen
      2 A5 lokal Blanko
      3
      4 Laborscheine
      5 A4 Zentrale Blanko
      6 A4 Zentrale weiss
      7
      8 PDF Creator
      9 starnetConnector
      10

      Dabei fällt auf: wir haben unsere Drucker an allen Arbeitsplätzen mit exakt dem gleichen Namen benannt, auch wenn dies am lokalen Arbeitsplatz teils unterschiedliche Drucker sind (A5 lokal Blanko ist beispielsweise unser eAU-Drucker der an jedem Arbeitsplatz steht, das ist mal ein Brother, mal ein anderes Fabrikat).
      So können dann aber unter den Formulareinstellungen im Druckteil (s.o.) nun auch feste Drucker (oder eben auch Zweitinstallationen mit Ansteuerung eines bestimmten Papierfaches) eingestellt werden (wie gesagt – das wirkt sich auf alle Tasks aus).

      Diese Arbeit muss einmal konsequent durchgezogen werden, dann funktioniert das Ganze aber eben auch recht reibungslos und Sie können z.B. einfach den bei A4-Blanko-Dokumenten, wie dem Rehasportformular direkt den richtigen Drucker ansteuern lassen (A4 Zentrale Blanko ist bei uns einfach die Ansteuerung des zweiten A4-Faches am Hauptdrucker, in dem eben das Blankopapier liegt).

      Ich hoffe, Sie können so ein wenig besser durchblicken!

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